Termin
Dienstag, 27. Juni 2017
Ort
Speicherstadt Kaffeerösterei
Adresse
Kehrwieder 5, 20457 Hamburg
Beginn
20:00 Uhr
Eintritt
7,– Euro

Es ist der 28. April 1967. Muhammad Ali, 25 Jahre jung, war drei Jahre zuvor zum Islam übergetreten und hatte seinen Geburtsnamen Cassius Clay abgelegt. Er war amtierender Schwergewichts-Boxweltmeister, in blendender körperlicher Verfassung, vor ihm lag eine verheißungsvolle Karriere als Profiboxer: Und dann verweigerte der Afroamerikaner den Wehrdienst. Mitten im Vietnamkrieg. „Kein Vietcong nannte mich jemals Nigger… Warum also sollte ich auf sie schießen?”, sagte er. Das ließ ihn zum Symbol einer ganzen Generation werden. Die Folgen: Sein Reisepaß wurde ein-, die Boxer-Lizenz entzogen und ihm wurde der Welt- meisterschaftstitel aberkannt. Drei Jahre durfte er nicht mehr boxen. Erst 1974 konnte er sich den Weltmeistertitel zurückholen, im legendären Kampf gegen George Foreman – Rumble in the Jungle. – Kurzum: Es geht an diesem Abend um Muhammad Ali, sein Verweigern und sein Boxen, um das Ko-Gehen und das Wiederaufstehen – und vor allem um die Zeit des _„großen Aufbruchs“_… – mit Texten u.a. von Jan Philipp Reemtsma (Mehr als ein Champion), Musik aus jener wilden Zeit, damals – zusammengestellt von Paul Löffler, von der „Plattenrille“, Hamburgs berühmten Plattenladen). –
Bernd Bönte ist im Boxgeschäft einer der Erfolgreichsten. Dafür ist er mehrfach ausgezeichnet worden. Der langjährige Manager der Klitschko Brüder und Mitbegründer und Geschäftsführer der Klitschko Management Group ist aber vor allem eines: Ein Boxfan, der sich in der Geschichte des Faustkampfes auskennt, wie kaum ein anderer. Davon zeugt seine Bibliothek, in der es allein 50 Bände über Muhammad Ali gibt. Bernd Bönte ist gelernter Journalist, war u.a. Boxsport-Chef bei premiere (heute: sky), hat zahlreiche große Boxkämpfe kommentiert, mit vielen großen Promotern wie Don King oder Bob Arum verhandelt- und hat – Muhammad Ali noch persönlich kennengelernt.
Lesen wird Patrick Abozen. Er ist seit 2014 „Ermittler im Innendienst“ beim Kölner Tatort. Sein Debütfilm schlug gleich richtig ein – mit 11,29 Millionen Zuschauern. Er war unter anderem auch schon bei “Soko Köln”, “Stubbe”, “Lutter” oder “Nachtschicht” zu sehen: Für seinen Auftritt in der Bühnenversion des Kinoknüllers “Ziemlich beste Freunde” erhielt er den Rolf-Mares-Preis als Herausragender Darsteller! Patrick Abozen hat Theaterstücke geschrieben, Theater-Workshops mit Jugendlichen durchgeführt, arbeitet mit Schülern, als Synchronsprecher, hat etliche Projekte angeschoben – und – er ist zudem ein trainierter Boxer…

Artikel teilen:

Plätze reservieren…


·