Damals, als wir uns nur digital "begegnen" konnten... Die Schwarzen Nächte während des Lockdowns im Netz

Endlich ausgebrütet: Das Egg Pack

…über das Brüten

Ins Bey’s, Basislager der Schwarzen Nächte, traue ich mich noch immer nicht. Wahrscheinlich im Mai wieder. Bis dahin gibt es ein österliches Netzprojekt, das Egg Pack, weil jetzt endlich wieder die Hasen und die Eier Konjunktur haben, weil es endlich wieder losgehen soll – mit den Nächten – aber natürlich auch in Anlehnung an das legendäre Rat Pack, eine Clique, die sich Mitte der 50er/60er Jahre u.a.um Humphrey Bogart und Lauren Bacall gesammelt hatte. Der Legende nach geht der Name auf Lauren Bacall zurück. Als Humphrey Bogart, Frank Sinatra und noch einige Kumpane morgens angeheitert lallend herumalberten soll sie spontan ausgerufen haben: “You look like a goddamned rat pack!“ Bei der Ratten Meute stand, neben vielem anderen, vor allem der Spaß im Vordergrund. Und genau das soll das Egg Pack Projekt auch vermitteln: Dass Ostern vor der Tür steht, dass endlich wieder wärmer wird, dass Hoffnung besteht, dass es weitergeht. – Ich habe Autoren, Schauspieler und Musiker angesprochen, habe sie gebeten zu diesem Zwischenschritt-Lust-Projekt etwas Österliches, ein Lieblingsstück… beizutragen, also etwas, das wieder Lust auf Lesungen macht, auf Kultur, auf Aufbruch, auf Sonne – kurzum auf Leben. – Und dann passierte das, wofür ich allen Beteiligten zutiefst dankbar bin: Alle haben Ja gesagt: Stephan Benson, Sebastian Dunkelberg, Floy, Hannes Hellmann, Maria Kovalevskaja, Benjamin-Lew Klon, Andrea Lüdke, Heta Mantscheff, Natalia Maximova, Erik Schäffler, Annette Schiedeck, Regula Venske, Michael Weber, Kathryn Wieckhorst… Dass bei mehreren Corona, Auftritte, Unverschiebbarkeiten verhinderten, das gehört in diese Zeit. Die Ergebnisse sind auf dieser Seite zu besichtigen, im schwarznächtigen youtube-Kanal (Schwarze Nächte) , auf facebook (Schwarze Nächte) und (Nacht im Netz)… – und sicher demnächst auch in weiteren sozial verträglichen Kanälen. Wie auch immer: Es ist zwar schon alles gesagt, wie Philosoph Karl Valentin einmal feststellte, aber eben noch nicht von allen. Und was Ostern betrifft, da möchte ich an dieser Stelle an einen viel zu wenig beachteten Lyriker erinnern, Wilhelm Busch: Es ist das Osterfest alljährlich – für den Hasen recht beschwerlich. Dem, finde ich, ist nichts hinzuzufügen!

Blick zurück nach vorn

Erinnerungen an coronöse Zeiten

Zu welcher Normalität soll es denn zurück gehen? Fest scheint zu stehen: Diese Pandemie ist kein zufälliger Störfall, sie ist eine Konsequenz der vorcoronösen Normalität! Und dahin soll es zurück? Und die Folgen der Lockdowns sind noch gar nicht hinreichend aufgearbeitet. Nur eines scheint heutzutage halbwegs sicher: Die Erfahrungen, die gerade an den Schulen gemacht wurden belegen einmal mehr den hohen Stellenwert sozialer Kontakte, und von welch essenzieller Bedeutung der soziale Lebens- und Lernraum Schule für die Kinder und Jugendliche ist. Schularbeiten in den Zeiten von Corona- – ein 3teiliges Gespräch mit Dr. Julia Hellmer (Leiterin der Primarstufe der Max-Brauer Schule Altona) und dem ebendort tätigen Lehrer Detlef Hannemann. (klicken Sie 2x auf die jeweiligen Titel über den Bildern)

* Teil 1: Schularbeiten in den Zeiten von Corona



* Teil 2: Schularbeiten in den Zeiten von Corona



* Teil 3: Schularbeiten in den Zeiten von Corona

Regula Venske: Pursuit of Happiness – oder die Verfolgung des Glücks

Anmerkungen u.a. zu Julian Assange

Julian Assange lebt. – Noch. Aber sein Leben hat er schon seit Jahren verloren. Die Schwarze Nacht über ihn, Chelsea Manning, Edward Snowden und andere – im Rahmen der Hamburger Tage des Exils – konnte, coronabedingt, zum 2. Mal nicht stattfinden. Deshalb gibt es an dieser Stelle Hinweise, Links Filme, Artikel, Gespräche… auf diese „Leichen im Keller des ‚Westens‘“.

Ich muß mich bei Lothar Matthäus entschuldigen!!

In meinem karfreitäglichen Info-Rund-Brief schrieb ich ihm, also unserem Lodda, fälschlicherweise das Zitat „Hätte, hätte, Fahrradkette“ zu. Marlies B. aus HH hat freundlicherweise darauf hingewiesen, dass das falsch ist: Ich bedanke mich für die Erläuterung und bedauere hiermit ausdrücklich, öffentlich und zutiefst, Fake-News verbreitet und Lothar Matthäus zitatiöse Gewalt angetan zu haben. Gesagt hat er:„Wäre, wäre, Fahrradkette – oder wie das heißt.“ – Lieber Lothar, tut mir leid, soll nicht wieder vorkommen… Mit freundlichen Grüßen Dein Michael F.

Nora Luttmer: Hinterland

Der neue Kriminalroman von Nora Luttmer ist erschienen, Hinterland*
Ein Gespräch mit der Autorin.

Der erste schwarznächtige Podcast
Henrik Siebold: Inspektor Takeda

Inspektor Takeda und die stille Schuld
Ein ausführliches Gespräch mit „Takedas Vater“, Henrik Siebold – alias Daniel Bielenstein

Ein Blick zurück

Irgendwann, irgendwann wird es auch weitergehen, live und in Farbe. Weiß ich! – - Hoffe ich! – So wie „damals“, in der Christianskirche…

Irgendwann irgendwo entwickelt sich zu einer Art Sehnsuchtsort. Bis dahin, bis dorthin gibt es, coronabedingt, weiterhin leider nur eine schwarznächtige „Kulturambulanz“, eine Vorläufige Netzmaßnahme – an deren Präsentation ich gerade wieder bastele…

Und was verbirgt sich noch auf dieser Website? Unter der Überschrift NACHT IM NETZ gibt es themenorientierte Info-Pakete mit Gesprächen, Lesungen, Informationen zum Stand der schwarznächtigen Dinge – und z.B auch ein stetig wachsendes Informations Paket zu JULIAN ASSANGE

In der RISIKOGRUPPE finden sich die Abteilungen Flaneur (Kultur-Tipps aller Art), Fundsachen (Kuriosa aus den Corona-Zeiten), Tagestipps und bewegte Bilder zum Hören & Sehen.

Artikel vom 03. Mai 2022


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